IoTOS zeigte auf der HANNOVER MESSE Services zur Datenintegration und Vernetzung in die Industrial Cloud

Die IoTOS GmbH, Anbieter industrieller IoT-Lösungen, präsentierte gemeinsam mit Partnern auf der HANNOVER MESSE Applikationen zur Datenintegration und Vernetzung über die Supply-Chain in die Industrial Cloud. Mit Blick auf die angekündigten digitalen Produktionsplattformen der Automobilhersteller VW und BMW stieß der IoTOS-Integrationsservice zur Adaption der Zulieferwerke auf die Industrial Cloud der OEMs auf besonders starkes Interesse. Mit diesem Service lassen sich Fertigungsstandorte von tausenden Zulieferern einfach an die Industrial Clouds der führenden Automobilhersteller anbinden. Weitere IoT-Anwendungen, beispielsweise zu Predictive Maintenance und KI auf Basis von Edge Computing sowie ein Water Quality Tracking System, trafen den Nerv der Besucher.

„Wir informierten an verschiedenen Messeständen über unsere Cloud-basierten Applika­tionen zur Datenintegration und Vernetzung über die Supply-Chain. Beson­deres Interesse kam durch die Ankündigung der Industrial Cloud durch VW und BMW aus dem Automobilbereich. Über eine enge Kooperation mit SupplyOn und der German Edge Cloud bietet IoTOS einen Integrationsservice für die Anbindung der Zulieferwerke an die nun entstehende Industrial Cloud von VW und BMW. Damit lassen sich die Werke der Automobilzulieferer einfach in die digitalen Produktions-Plattformen der OEMs integrieren“, er­klärt Maria Christina Bienek, Business Development Management der IoTOS GmbH.

Track & Trace und Machine Learning auf Basis von German Edge Cloud

Auch für Elektronikzulieferer sind die IoTOS-Applikationen wichtige Digitalisierungs­instrumente. So zeigte das Unternehmen auf der HANNOVER MESSE beispiels­weise gemeinsam mit SupplyOn, SoftProject und German Edge Cloud einen Use Case, der im Hause des Elektronikzulieferers Limtronik auf einem Edge-Rechenzen­trum der German Edge Cloud umgesetzt wurde. Ziel ist die Unterstützung einer lückenlosen Verfol­gung eines Produktions­auftrags in near real time – von der Bestellung bis zur An­lieferung der Ware im Werk des Kunden. Durch die Hybrid-Cloud-basierte IoTOS Track & Trace-Applika­tion hat der Kunde jederzeit die Kon­trolle über den Produktionsfortschritt seiner Ware beim Lie­feranten und kann die mitgelieferten Qualitätsdaten der Produktion bei Auswertun­gen von Feldaus­fällen sofort heran­ziehen.

Im Hause Limtronik wird in diesem Zusammenhang derzeit außerdem gemeinsam mit German Edge Cloud und dem Fraunhofer Institut ein Use Case zu Smart Predictive Maintenance und Künst­licher Intelligenz umgesetzt. Die Lösung wird auf einem Container as a Service (CaaS)-basierten Edge-Rechenzentrum der German Edge Cloud betrieben und um Services der IoTOS Suite wie z.B. den Track & Trace ergänzt. Auf der Messe zeigten die be­teiligten Unternehmen, wel­che Vorteile Edge Com­puting – gerade für High Availabi­lity-Prozesse wie Machine Learning – hat.

Im Mittelpunkt steht dabei die Optimierung der qualitativen und quantitativen Aus­bringung zweier High Volume SMT-Produktions­anlagen. Die Elektronik­fabrik profitiert dabei von Qualitätsverbesserungen, kann unvorherge­sehene Still­stände vermeiden und die Verfügbarkeit der Maschi­nenkapazität maximieren, was letztlich in Effizienzsteigerungen und Kostenoptimie­rungen mündet.

„Water Quality Tracking System“ auf Amazon Web Services

Ein weiteres Highlight der HM 2019 war die Vorstellung eines Water Quality Tracking System“ zur Überwachung der Wasserqualität von Abwasser- und Trink­wasseraufbereitungsanlagen, Seen, Flüssen und Küstenregionen über die weltweit führende Cloud-Plattform von AWS. Denn sau­beres Wasser ist weltweit die wichtig­ste Ressource. Wie diese IoT-Anwendung umgesetzt wurde, beantworteten IoTOS und Partner auf der Messe. Die Lösung wurde von TriOS, GESAT, MACHEREY-NAGEL, SoftProject, Fraunhofer IOSB und IoTOS entwickelt und setzt auf der Public Cloud-Plattform von AWS auf. Die Unternehmen stellten gemeinsam die erste Ausprägung des „Water Quality Tracking System (WQTS)“ auf Basis der IoTOS Suite vor und sprachen damit weltweit Betreiber von Abwasser- und Trinkwasseraufbereitungsanlagen an.