Glossar

Additive Layer Manufacturing (ALM)

Das Additive Layer Manufacturing ist ein modernes Fertigungsverfahren, um beispielsweise mit Laserverfahren ein fertiges Endprodukt zu erzeugen. ALM, in der heutigen Zeit auch bekannt als 3D-Druck, ist hinsichtlich Kosten-, Flexibilitäts- und Umweltaspekten sehr hersteller- und konsumentenfreundlich. Dieses neue Fertigungsverfahren wird in Zukunft unter anderem auch verstärkt von der Airbus-Group zur Herstellung von Flügelteilen im Flugzeug verwendet.

Application Programming Interface (API)

Die Application Programming Interface ist eine Programmierschnittstelle, die Entwicklern ermöglicht wird, um sich an das bestehende Softwaresystem anzudocken. APIs sind primär dazu da, um Daten und Inhalte zwischen verschiedenen Systemen auszutauschen und weiterzuverarbeiten. Diese werden zumeist Entwicklern oder anderen Dritten zur Verfügung gestellt, damit aktive Handlungen im System durchgeführt werden können, ohne die Hardware direkt ansprechen zu müssen.

Automatisierung

Bei der Automatisierung handelt es sich um automatisch ablaufende Prozesse, bei der künstliche Systeme zum Einsatz kommen. Diese künstlichen Systeme befolgen ein vorher fest definiertes Programm und führen diese eingegebenen Befehle dann selbstständig aus. In der Praxis findet man vollautomatische und teilautomatische Prozesse. Auch der Automatisierungsgrad lässt sich hierbei als Differenzierungsmöglichkeit beim Einsatz von künstlichen Systemen als Referenz festhalten. Primäres Ziel der Automatisierung ist es, wiederkehrende Produktionsabläufe von Maschinen durchführen zu lassen, um die Effizienz in der Produktion ganzheitlich zu steigern.

Big Data

Big Data beinhaltet riesige Berge an zumeist unstrukturierten Zettabyte-großen Daten, die den Unternehmen durch tägliche Geschäftsanwendungen über interne/ externe Systeme und Geräte vorliegen. Die Herausforderung rund um das Thema Big Data besteht aus der Umwandlung der unstrukturierten Daten in strukturierte und dem damit resultierenden Verständnis zur Gestaltung unternehmerischer Prozessoptimierungen. Der Vorgang erfolgt durch Anwendung geeigneter IT-Technologien (Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen, Business Analytics), mit denen die massenhaft vorliegenden Daten analysiert werden, um neue Erkenntnisse daraus zu gewinnen.

Blockchain-Technologie

Die Blockchain-Technologie basiert auf dem Bitcoin. Der Blockchain-Technologie liegt eine dezentrale Datenbank, inklusive eines digitalen Transaktionsregisters, zu Grunde. Diese Liste wird ständig um weitere Blöcke mit Informationen erweitert und gleicht demzufolge einer Art Kette von Transaktionen. Deshalb auch der Name Blockchain. Diese neue Technologie, die beispielsweise auch zum Zahlen mit Bitcoins benutzt wird, erlaubt sichere und schnelle Transaktionen zwischen zwei oder mehreren Partnern ohne Vermittlerinstanz, wie z.B. Banken. Die Blockchain weist eine dezentrale Struktur auf.

Cloud-Computing

Darunter wird die Bereitstellung von Softwaredienstleistungen über das Internet verstanden. Die IT-Infrastrukturen werden dem dafür zahlenden Nutzerkreis über Schnittstellen verfügbar gemacht und können als Service in Form einer Software oder auch über Plattformen abgerufen werden.

Cyber-physisches System (CPS)

Ein Cyber-physisches System vereint mechanische Bestandteile, Software und modernste Informationstechnik. Durch die netzwerkbasierte Vernetzung mehrerer CPS lassen sich komplexe Systeme und Infrastrukturen steuern. Unter anderem stellen Aktoren, Sensoren und vernetzte Software die integralen Bestandteile dieser CPS dar, damit diese ihre Aufgaben erfüllen können. Die Weiterentwicklung der CPS im industriellen Kontext sind cyber-physische Produktionssysteme (CPPS), die eine flexiblere Steuerung der Produktion ermöglichen. Dabei sind alle Objekte, seien es einzelne Maschinen und Produkte, oder auch Systeme, untereinander vernetzt. Dadurch können Daten bspw. über Sensoren erfasst werden, die dann sofort im Produktionsverfahren verwertet werden können.

Cyber-Security

Cyber-Security zählt in der heutigen digitalen Zeit zu einem wichtigen Kernfaktor, der sichtlich zum Schutz von Personen und Organisationen beiträgt. Cyber-Security-Maßnahmen umfassen daher umfassende Sicherheitskonzepte, die zum Schutz des Unternehmens und aller wichtigen Daten beitragen. Dazu zählen neben den bekannten IT-Firewalls, Virenscannern, etc. auch physische Schutzmaßnahmen, wie z.B. Sicherheitssysteme an Gebäuden, dazu.

Data Lake

Ein Data Lake ist ein Lager/ Repositorium zur Datenspeicherung, der sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Rohdaten aus ursprünglichen unveränderter Form speichert und diese dem Nutzer für Analysen bereitstellt. Die Data Lake-Methode ist im Vergleich zu der Speicherung von Daten in einem Data Warehouse kostengünstiger und weist eine höhere Agilität in Bezug auf Konfiguration und Auswertung auf.

Digitalisierung

Digitalisierung hat sich zum Ziel genommen, vorher analoge Objekte und Abläufe in nun digitale Daten und Prozesse umzuwandeln. Die digitale Transformation geht einher mit dem Internet of Things, bei der sich Mensch, Maschine und Gerät vernetzen. Bis 2020 wird erwartet, dass sich 50 Milliarden Geräte miteinander vernetzt haben und Daten intelligent miteinander austauschen.

Electronic Data Interchange (EDI)

EDI ist die elektronische Datenübertragung von Computer zu Computer durch standardisierte Protokolle. Es ersetzt somit den teureren EDI-Dokumentenaustausch in Papierform und steigert die effiziente Kommunikation der SC-Kollaborationspartner.

Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport (EDIfact)

Weltweit anerkannter EDI-Nachrichtenstandard. Dieser bezieht sich auf den Aufbau der EDI-Nachrichten.

ERP-Systeme

ERP-Systeme sind Systeme, mit deren Hilfe Unternehmen alle wichtigen Geschäftsprozesse innerhalb der Unternehmung steuern können. ERP-Systeme werden unter anderem verstärkt in der Materialwirtschaft eingesetzt, um Ressourcen effizient zu planen.

Hybrid Clouds

Die hybride Cloud stellt eine Mischform aus öffentlicher und privater Cloud dar. Dabei werden datenschutzkritische und demzufolge schützenswerte Daten im eigenen Unternehmen (Private Cloud) gehostet, damit nur ausgewählte Parteien Zugang zu diesen kritischen Daten erhalten. Ferner legt man durch die Nutzung öffentlicher Internetdienste (Public Cloud) anderen Personen und Unternehmen seine Daten offen, die man bereit ist zu teilen.

Industrial Data Space e.V. (IDS)

Das von dem Fraunhofer-Institut entwickelte Konzept des Industrial Data Space verfolgt das Ziel, einen internationalen sicheren und virtuellen Datenraum aufzubauen und diesen für alle Unternehmen zugänglich zu machen. Seit 2014 ist man – gefördert von Politik, Forschung und Industrie – zugange, diesen Datenraum zu einem internationalen Standard weiterzuentwickeln und einen standardisierten und zugleich sicheren Datenaustausch zwischen Unternehmen zu bewerkstelligen. Aktuell zählt der IDS 74 Mitgliedsunternehmen aus 13 Ländern. Mit an Bord sind deutsche Unternehmen wie z.B. Bosch, die Deutsche Telekom oder Siemens. Daneben partizipieren auch zahlreiche ausländische Unternehmen wie z.B. Huawei am Zukunftsprojekt.

Industrial Internet of Things (IIoT)

Das Industrial Internet of Things ist dem Internet of Things nahezu gleichzusetzen. Im IIoT vernetzen sich Produkte und Geräte sowohl untereinander als auch direkt mit dem Internet selbst. Der einzige Unterschied ist beim IIoT der, dass hier nicht wie beim IoT die Verbraucher und Anwender im Mittelpunkt stehen, sondern die industriellen Prozesse und Anwendungen. Diese IIoT-Anwendungen haben zum Ziel, dass der Einsatz von smarten Maschinen u.a. Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen ermöglicht. Hierbei fallen große Datenmengen an und daher beschäftigt sich dieser IIoT-Bereich sehr stark mit Big-Data-Technologien und -Anwendungen.

Industrie 4.0

Wenn von Industrie 4.0 die Rede ist, dann wird damit die vierte industrielle Revolution zum Ausdruck gebracht. Sie wurde von der deutschen Bundesregierung als neues Zukunftsprojekt ins Leben gerufen und kam durch die zunehmende Vernetzung von Geräten und Prozessoren im Zuge des Internet of Things hervor. Innerhalb der Industrie 4.0 nimmt die intelligente Fabrik (engl. Smart Factory) eine große Rolle ein, deren Zielsetzung die effiziente Produktion entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist. Durch integrierte Kunden- und Lieferantenströme, gepaart mit der Vernetzung von Mensch, Maschine und Produkt, obliegen den Unternehmen durch Industrie 4.0 verschiedenste Möglichkeiten zur intelligenten Prozessüberwachung und -steuerung in Echtzeit.

Internet of Things (IoT)

Die deutsche Übersetzung für Internet of Things ist Internet der Dinge und bezeichnet die dritte Welle der Digitalisierung. Im Internet der Dinge vernetzen sich Produkte und Geräte sowohl untereinander als auch direkt mit dem Internet selbst. Alltagsgegenstände werden z.B. mit Prozessoren oder Sensoren ausgerüstet, und geben im Laufe ihrer Konnektivität zahlreiche Informationen über den Gebrauch, die Umgebung und das Nutz(er)verhalten wieder. IoT schafft somit Potentiale für Leistungs- und Serviceoptimierungen der vernetzten Geräte.

Kollaboration

Unter der Kollaboration (engl. Collaboration) wird das Zusammenspiel der Akteure innerhalb der Zulieferpyramide verstanden. Bei kollaborativen Prozessen erfolgt die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Partnern der Wertschöpfungskette in Echtzeit.

Künstliche Intelligenz (KI)

Darunter werden Prüf- und Messverfahren, wie Mustererkennung oder Machine Learning verstanden, mit denen größere Datenmengen untersucht und anschließend vollautomatisch interpretiert wird, dass z.B. ein Bauteil zu klein/ groß ist und erforderliche Aktionen ausgeführt werden müssen.

Losgröße 1

Die Losgröße 1 in der Fertigung beschreibt die mit der im Zuge von Internet of Things einkehrende Möglichkeit, individualisierte Produkte zum Preis von Massenprodukten herzustellen. Die Herstellungsprozesse sind in der Losgröße 1 so effizient, dass es nunmehr keinen bedeutenden Kostenunterschied macht, ob man ein individuelles Kundenprodukt oder ein Serienprodukt produziert.

Machine-to-Machine (M2M)

Bei einer Machine-to-Machine Verbindung findet ein automatisierter Austausch von Informationen zwischen mehreren technischen Endgeräten wie z.B. Maschinen oder Fahrzeugen statt.

Machine Learning

Machine Learning (deutsch: Maschinelles Lernen) geht stark einher mit dem Begriff der Künstlichen Intelligenz. Beim maschinellen Lernen wird Wissen künstlich generiert und auf Algorithmen, Gesetzmäßigkeiten und Muster untersucht. Mithilfe der aus dem Lernprozess gewonnenen Informationen lassen sich Rückschlüsse ziehen und konkrete Vorhersagen treffen.

Monitoring

Das Monitoring beschreibt den Vorgang der Überwachung fertigungsrelevanter Zielgrößen, wie z.B. Durchlaufzeiten, Bestände, Termineinhaltung oder Kapazitätsauslastung. Das Monitoring-System wertet die Daten in Echtzeit aus, um auf Probleme und Abweichungen zu reagieren und notfalls entgegen zu wirken.[1]

Material Requirements Planning (MRP)

MRP ist ein schrittweises Planungskonzept, welches von einem terminierten Produktionsplan für Endprodukte ausgeht. Dabei erfolgt die Produktion der Endprodukte durch Abarbeitung von Stücklisten, sodass alle benötigten Materialien zur Fertigstellung des Produkts zur richtigen Zeit und in der gewünschten/ benötigten Menge bereitgestellt werden. MRP behandelt nur die materialwirtschaftlichen Aspekte und schließt die Kapazitätsbetrachtung aus. Es besteht daher keine Garantie, dass die vorhandenen Kapazitäten zur erfolgreichen Ausführung der Produktionsaufträge fertiggestellt werden können.

Single/ Double/ Multiple Sourcing

Beim Multiple Sourcing beschafft der Kunde seine Materialien über mehrere einzelne Lieferanten. Das Pendant dazu ist das Single/ Double Sourcing, bei dem sich die Beschaffung nur auf einen oder zwei wichtige/n Lieferanten erstreckt.

Original Equipment Manufacturer (OEM)

Die OEM bzw. Erstausrüster befinden sich on top der Zulieferpyramide und verbauen die gelieferten Teile in deren Produkte, welche dann als fertiges gesamtes Produkt an den Endverbraucher veräußert werden.

Predictive & Prescriptive Analytics

Unter dem Begriff Predictive Analytics versteht man das zukunftsbasierte Suchen in strukturierten und unstrukturierten Datensätzen, um herauszufinden, was in der Zukunft passieren wird. Predictive Analytics obliegt dem Ansatz von Data Mining. Prescriptive Analytics geht einen Schritt weiter und soll nicht nur vorausschauende zukunftsbezogene Analysen treffen, sondern auch dahingehend Vorschläge machen, was die Unternehmung machen kann, um bestimmte Fälle, wie z.B. den Ausfall einer Maschine zu verhindern. Prescriptive Analytics ist eine sehr fortgeschrittene Analysemethode im Bereich des maschinellen Lernens.

Predictive Maintenance

Die vorausschauende Wartung der intelligenten Anlagen in Echtzeit bietet den Fabriken der Zukunft erhebliche Potentiale. Zum einen können bestehende Muster und Problemursachen erkannt und gegebenenfalls aufgehoben werden und zum anderen bietet Predictive Maintenance die Möglichkeit Produktionsplanung sicherer zu gestalten.

Purchase-to-Pay

Der Purchase-to-Pay-Prozess bildet den Gesamtprozess von der Beschaffung der Ware bis zur Bezahlung ab. Positionen der einzelnen Prozessschritte sind Bedarfsmeldung, Bestellung, Auftragsbestätigung, Lieferung und Zahlung. Im Zuge der digitalen Transformation werden zumeist Softwarelösungen genutzt, die den Sinn verfolgen, den gesamten Purchase-to-Pay-Prozess automatisiert und digital darzustellen, um vor allem Zeit- und Kostenersparnisse zu ermöglichen.

Radio Frequency Identification (RFID)

Das Kernstück der Identifikationstechnik RFID sind die kleinen Chips, die zum Einsatz kommen, um beispielsweise Waren zu lokalisieren. Die Chips sind sehr witterungsbeständig und langlebig, was sie im Vergleich zu Barcodes weitläufig einsetzbar macht. Eine durchgehende Energieversorgung bleibt aus und macht diese Technik kostengünstig.

Real Time Location System

Real Time Location Systeme kommen insbesondere beim Tracking & Tracing zum Einsatz. Sie dienen der Objekt-Lokalisierung und dem Tracking von z.B. Personen, Gütern oder Fahrzeugen. Die Positionsdaten, die durch bestehende Funkverbindung mit den Objekten ermittelt werden, können für weitere Prozessanalysen und -optimierungen genutzt werden.[2]

Sensor

Ein Sensor oder Messgerät/ -fühler wird zum Erfassen von z.B. Druck, Helligkeit, Feuchtigkeit, Temperatur, etc. verwendet. Das Gerät kann die Daten zur späteren Auswertung entweder speichern oder direkt erforderliche Handlungsschritte des Signalempfängers ermöglichen. In der Logistik kommen Sensoren heutzutage vermehrt zum Einsatz.

Serialisierung

Die Serialisierung umfasst die Vergabe von Seriennummern auf bestimmte Artikel oder Materialien. Dies gewährleistet, dass die einzelnen Bauteile oder Bauteilgruppen über die ganze Lieferkette hinweg sichtbar gemacht werden können. Serialisierung von Artikeln wird sehr stark in der Pharmaindustrie eingesetzt, da es sich hierbei meist um Medikamente handelt, die direkt körperlich konsumiert werden und deren Inhaltsstoffe dementsprechend nach EU-Richtlinien geprüft werden müssen. In der Logistik hingegen kommt die Serialisierung zusammen mit dem Tracking & Tracing von Materialien zum Einsatz und soll die genaue Rückverfolgbarkeit von Lieferladungen entlang der Wertschöpfungskette ermöglichen.

Smart Contracts

Smart Contracts sind elektronische software-basierte Verträge, die auf der Blockchain-Technologie basieren. Dieses dezentrale System, unter der die Smart Contracts agieren, ermöglicht verschiedenste automatische Aktionen, wenn ein entsprechender Trigger ausgelöst wird. Dadurch kann sehr viel Zeit und Kosten eingespart werden. Außerdem erhöhen Smart Contracts zusehends die Flexibilität und Automatisierung von Prozessen.

Software-as-a-Service (SaaS)

Beim sogenannten Software-as-a-Service handelt es sich um ein von Kunden gemeinsam genutztes Softwareprodukt, für die die Nutzer ein Serviceentgelt in Rechnung gestellt bekommen. Die Software wird üblicherweise über das Internet bereitgestellt. SaaS ist dem Cloud-Computing untergliedert.[2]

Supply Chain Management (SCM)

Im Supply Chain Management werden interne und externe Material-, Informations- und Geldflüsse abgebildet. Dieses Verständnis schließt im Gegensatz zum Logistikbegriff auch die Sozialebene, wie z.B. das Beziehungsmanagement (englisch: Supply Chain Relationship Management) mit ein.

Supply Chain Performance Monitor (SCPM)

Der Supply Chain Performance Monitor stellt ein Software-Visualisierungstool im Bereich des Supply Chain Managements dar. Dieses Werkzeug vergleicht die aktuellen Bedarfe und vorhandenen Bestände mit den geplanten zukünftigen Lieferungen und visualisiert dies in entsprechenden grafischen und tabellarischen Abbildungen innerhalb kürzester Zeit. SCPM ermöglicht die frühzeitige Erkennung und Behebung von auftauchenden Problemen innerhalb der Lieferkette.

Tracking and Tracing

Darunter wird die Sendungsverfolgung mithilfe von Monitoring und Datenarchivierung in Echtzeit verstanden. Dieser computergestützte Prozess reicht von der Versendung der Ware bis zur Lieferung an den Kunden.

Transport Order Management System (TOMS)

Die SupplyOn-Lösung TOMS löst das Problem Datenredundanzen im Material- und Transportprozess innerhalb der Wertschöpfungskette zwischen Kunde und Lieferant. TOMS ermöglicht Transportoptimierungen von der Versendung bis zur Rechnungsstellung, da die Transportkette von A nach B transparent wird.

Vendor Managed Inventory (VMI)

Das Vendor Managed Inventory versteht sich als ein Werkzeug zur Optimierung der Lieferkette. Der Lieferant hat mit VMI die Möglichkeit, die Bestands- und Nachfragedaten des Kunden zu sehen, und dadurch den gegebenenfalls erforderlichen Nachschub automatisch in die Wege zu leiten.[3]

Virtual Reality (VR) & Augmented Reality (AR)

Virtual Reality ist die Wahrnehmung einer virtuellen Welt, in der die Nutzer sogar interaktiv werden können. Der Nutzer hier hierbei keinen wirklichen Bezug mehr zur eigentlichen realen Welt und nimmt die virtuelle Welt somit als aktive Wirklichkeit wahr. Realität und Virtuelle Welt verschwimmen. Im Gegensatz beschreibt Augmented Reality (AR) die erweiterte Welt mit virtuellen Objekten. Datenbrillen können dabei beispielsweise Bilder und Texte vor Augen anzeigen. Im industriellen Kontext kann AR dazu genutzt werden, um die Interaktion zwischen Mensch und Maschine durch bild-/ textgebende Verfahren zu optimieren.[2]

Web-EDI

Bei Web-EDI findet ein standardisierter elektronischer Austausch von Daten über den Internetbrowser statt, die den Benutzern diverse Möglichkeiten zur Steuerung der Supply Chain Bedarfe innerhalb kürzester Zeit ermöglichen.[3]